Wie viele Ungerechtigkeiten und Sünden habe ich? Lass mich meine Übertretung und meine Sünde wissen!
Hiob 13,23
Hiob lebte vor einigen tausend Jahren. Die Bibel bezeichnet ihn als einen gottesfürchtigen, rechtschaffenen Mann. Da er sich keiner besonderen Sünde bewusst war, fragte er Gott, als es ihm sehr schlecht ging und er sehr krank war: «Wie viele Ungerechtigkeiten und Sünden habe ich? Lass mich meine Übertretung und meine Sünde wissen!»
Auch heute gibt es Menschen, die in ähnlicher Weise von sich und ihrer Rechtschaffenheit überzeugt sind. Sie leben mit ihren Mitmenschen in Frieden. Ihr ganzes Verhalten ist überaus menschenfreundlich. Sie können sich auch sehr großzügig zeigen. Sie sind immer freundlich und zuvorkommend. Sie fragen sich, was Gott ihnen vorwerfen könne. Sie wissen nicht, wofür sie einen Heiland nötig hätten. ? Vielleicht sind Sie auch schon solchen Menschen begegnet. Was soll man im Gespräch mit ihnen sagen?
Ich persönlich habe da nichts zu sagen. Ich kann nur weitergeben, was die Bibel, das untrügliche Wort Gottes, sagt: «Gott hat vom Himmel hernieder geschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Gott suche. Jeder ist abgewichen, sie sind allesamt verderbt; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.» Wer also Gott nicht sucht und nicht bestrebt ist, nach seinem Willen zu fragen und nicht bereit ist, ihn zu befolgen, macht sich in den Augen seines Schöpfers schuldig. Unter dieses Urteil fällt auch der rechtschaffenste Mensch. Es muss also auch im Herzen des edelsten und korrektesten Menschen die Neigung des Eigenwillens geben, was Gott als Sünde bezeichnet. Daher braucht auch er einen Heiland.
13.01.2007 Näher zu Dir, Beröa- Verlag Postfach, CH-8038 Zürich