Ist mein Wort nicht also ? wie Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?
Jeremia 23,29
Jean-Francois Laharpe war ein Jünger von Voltaire und anderer Atheisten des 18. Jahrhunderts. Während der französischen Revolution kam er als Verdächtiger im Alter von 55 Jahren ins Gefängnis. ? Vergeblich suchte er Trost in der Philosophie, die er bis dahin so vehement verteidigt hatte. Doch er fand sie nur leer und abstoßend und verfiel in tiefste Depressionen. Ein anderer Gefangener sah ihn in seinem Zustand und gab ihm seine Bibel.
Laharpe öffnete das Buch, um sich eine Weile zu zerstreuen. Doch von der ersten Zeile an war er erstaunt. Er las weiter. Die Würde der göttlichen Sprache verwirrte ihn. Je weiter er las, um so mehr verwunderte er sich. Erstaunt rief er aus: "Wie ist das möglich? Ich kenne ja dieses Buch gar nicht. Es enthält eine Antwort auf alle Fragen, die ein Mensch stellen kann. Es kann ihn wirklich befriedigen. Niemals hätte der Geist eines Menschen so etwas ersinnen oder sich so ausdrücken können. Dieses Buch kann nicht anders als göttlich sein."
Er verließ das Gefängnis als Christ. Das Wort Gottes hatte bewirkt, dass er sich von einem geistigen Jünger Voltaires zum Herrn Jesus bekehrte.
Viele Menschen des 18. Jahrhunderts, die sich der Aufklärung geöffnet hatten, bekamen ein leeres Herz und gerieten innerlich aus dem Gleichgewicht. Doch die Mehrzahl der Menschen unseres Jahrhunderts sind nicht besser dran. Es gibt nur ein Heilmittel: zu Gott zurückkehren ? nicht zu irgendeiner Religion ? sondern zur Quelle des Lebens selbst, zur Bibel und zum Evangelium von Jesus Christus.
Näher zu Dir - 07.08.2003 - Beröa-Verlag - Postfach - CH-8038 Zürich