Wer ist ein Gott wie du, der die Ungerechtigkeit vergibt? Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen.
Micha 7, 18.19
SOS - Wenn ein Schiff in Seenot gerät, sendet seine Mannschaft in der Regel diesen kurzen Notruf in der Hoffnung aus, dass er von einer kompetenten Rettungsequipe empfangen wird.
Wenn Menschen in ihrer Seelennot keinen Ausweg mehr sehen, sollten sie unverzüglich Gott ein "SOS" zurufen. Er hat als Schöpfer des Menschen das Versprechen abgegeben, dass "jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, errettet werden wird".
Es hat keinen Sinn, in eigener Regie Rettungsmaßnahmen treffen zu wollen. Denn so wenig wie Seeleute in Seenot sich retten könne, so wenig vermögen Menschen, die in Seelennot sind, sich daraus zu befreien. Man steht auf verlorenen Posten und verliert nur wertvolle Zeit.
Gott hat gesehen, dass wir uns alle früher oder später in eine Sackgasse manövrieren werden und hat deshalb selbst für einen Retter gesorgt: Es ist sein Sohn, Jesus Christus. Damit hat er aber jede andere Möglichkeit ausgeschlossen. Es gibt nur einen Retter, und das für alle Menschen.
Die Rettung selbst geschieht nicht automatisch. Nur wer den Herrn Jesus in persönlichem Glauben anruft und ihm die Ursache seiner Not, d.h. seine Sünden, aufrichtig bekennt, ist gerettet: "Denn viele sind unserer Übertretungen vor dir, und unsere Sünden zeugen gegen uns; denn unserer Übertretungen sind wir uns bewusst, und unsere Missetaten, die kennen wir" (Jesaja 59,12).
Quelle: Samstag, 29.09.2001 Näher zu Dir, Beröa- Verlag Postfach, CH-8038 Zürich