Christlicher Plakatdienst e.V.

 

Verloren ? was nun?

Wehe mir! denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne ich.
Jesaja 6,5

Der Ausruf des Entsetzens: "Wehe mir! denn ich bin verloren", stammt vom Propheten Jesaja, nachdem sich Gott ihm in seinem heiligen Tempel gezeigt hatte. Jesaja fühlte augenblicklich, dass er so, wie er war, nicht in der Gegenwart Gottes bestehen konnte. Was sollte er tun? Er konnte genau so viel tun, wie ein Verlorener tun kann, nämlich nichts, denn er war verloren!

Ebenso wenig können wir etwas zu unserer Errettung beitragen. Wir können uns nur durch den Herrn Jesus retten lassen. Aber Er erwartet von uns zunächst:

  • die Einsicht, nicht nach Gottes Willen gelebt zu haben;
  • das Eingeständnis, gegen Gott und Menschen gesündigt zu haben;
  • den Entschluss, von unserem verkehrten Weg umzukehren;
  • die Bereitschaft, vom hohen Ross herunterzusteigen und uns vor Ihm zu demütigen;
  • ein Bekenntnis unserer sündigen Gedanken, Worte und Taten;
  • den Entscheid, Ihn im Glauben in unser Herz aufzunehmen;
  • den Willen, Ihm die Führungsrolle in unserem Leben zu übergeben.

Nur wenn wir den untersten Weg gehen wollen, kann Gott uns in seiner unergründlichen Gnade vergeben.

Näher zu Dir - 08.10.2001 - Beröa-Verlag - Postfach - CH-8038 Zürich