Kain ging weg von dem Angesicht des HERRN.
1. Mose 4,16
Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; und du hast die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben.
Psalm 32,5
Es gibt zwei Arten, wie wir mit der Sünde und dem schlechten Gewissen umgehen können.
- Wie Kain. Nachdem er seinen Bruder Abel ermordet hatte, fragte ihn der HERR: "Wo ist dein Bruder Abel?" Damit legte Er den Finger auf den wunden Punkt. Gott wollte ihm die Tür zur Buße und zum Bekenntnis seiner Schuld öffnen. Doch Kam antwortete trotzig: "Ich weiss es nicht. Bin ich meines Bruders Hüter?" Er verkannte Gott, der "reich ist an Vergebung" und jedem Menschen von Herzen vergeben möchte, wenn dieser zu Ihm umkehrt und Ihm seine Sünden aufrichtig bekennt. Kains Haltung führte ihn weg vom Angesicht des HERRN. - Menschen, die auf diese Weise mit der Sünde in ihrem Leben umgehen, suchen oft nach einem Sündenbock, an dem sie den Frust ihrer Verbitterung auslassen können, anstatt den Fehler bei sich selbst zu suchen und zu Gott umzukehren.
- David gibt uns ein schönes Beispiel der anderen Art. Auch Er wurde zum Mörder. Doch David demütigte sich vor Gott und bekannte aufrichtig: "Ich habe gegen den HERRN gesündigt." Er durfte die Vergebung seiner schlimmen Sünde erfahren. Welch eine Befreiung für sein belastetes Gewissen!
Jeder Mensch muss sich vor Gott entscheiden, wie er mit der Sünde in seinem Leben umgehen will. Der Weg Kains führt schon in diesem Leben zu einer Kette von Verbitterungen für sich und andere und endet in der ewigen Gottesferne. Der Weg Davids führt zur vollen Vergebung, zu einem befreiten Gewissen, zur Freude des Heils und endet in ewiger Glückseligkeit bei Gott. Welchen Weg wählen Sie?
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