Jesus Christus: "Kehrt um zu Gott und glaubt an das Evamgelium!"
Die Bibel: Markus 1,15
Jesus kam nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Markus 1,14-15
Im Seminar für die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung wird unter anderem die Beurteilung von Auszubildenden nach jedem Ausbildungsabschnitt besprochen. Wichtig ist, dass alle Ausbilder von Anfang an ihre Erwartungen deutlich und konkret benennen und dem Auszubildenden auch zwischendurch durch Lob oder angemessene Kritik eine Orientierung geben. Denn wenn der Auszubildende erst bei der Beurteilung erfährt, dass sein Verhalten und seine Methoden mangelhaft sind, ist es zu spät. Der Ausbildungszeitraum ist abgelaufen, die Noten stehen fest ? und eine Änderung ist nicht mehr möglich. So bekommt der Auszubildende eine schlechte Beurteilung und hat auch keine Gelegenheit mehr, seine Arbeitsweise zu ändern. Auf diese Weise wird aus einer Beurteilung schnell eine Verurteilung.
Auch vor Gott muss einmal jeder Mensch Rechenschaft für sein Leben ablegen. Gut, dass Gott seine Erwartungen deutlich formuliert hat. Von Anfang an hat er in der Bibel seinen Willen zu erkennen gegeben. Er hat seine guten Vorstellungen für unser Leben darin für jeden leicht verständlich festhalten lassen. Dort finden wir z. B. die zehn Gebote, das Gebot der Nächstenliebe und noch viele gute Orientierungshilfen. Dort werden uns aber auch die Konsequenzen genannt, die es hat, wenn wir uns statt nach Gottes Willen nach unserem eigenen Willen richten. Gott scheut sich nicht, deutlich von Himmel und Hölle zu reden. Gerade weil Gott uns nicht verurteilen möchte, spricht er ungeschminkt von Schuld und Sünde. So können wir rechtzeitig erkennen, wenn wir einen falschen Weg verfolgen, damit wir eine Kehrtwende vollziehen und den richtigen Weg einschlagen.
Andreas Droese
An welchen Stellen zeigt Ihnen Gott, wo bei Ihnen eine Umkehr notwendig ist?
Es liegt nicht am Mangel an Orientierungshilfen!
Leben ist mehr; CLV-Verlag; Postfach 110135; 33661 Bielefeld; www.clv.de
Aus Gesetzeswerken wird kein Mensch vor ihm gerechtfertigt.
Römer 3,20
Die schönen Züge wie guter Lebenswandel, Großzügigkeit, Ehrlichkeit Liebenswürdigkeit, Treue, Freundlichkeit sind keine Brücke zu Gott, kein Türöffner zum Himmel. Der Teufel, der große Lügner, will der ganzen Menschheit weismachen, diese edlen Eigenschaften seien ein Eintrittsticket in den Himmel. Bitte hören Sie nicht auf die Lügen des Teufels, sondern auf das, was der ewige Gott Ihnen sagt. Er bezeichnet diese edlen Züge in der Bibel als Gesetzeswerke, weil das Gesetz sie forderte.
Nun prägen Sie sich fest ein, was Gottes Wort sagt: «Der Mensch wird nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus ..., damit wir aus Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch (= Mensch) gerechtfertigt werden wird» (Galater 2,16). Das ist unmissverständlich: Ein guter Lebenswandel führt Sie nicht zu Gott. Nur der Glaube an den Heiland Jesus Christus macht Sie gerecht, um vor dem heiligen Gott zu bestehen. Das ist ein Fundament, auf das Sie bauen können. Dann trägt ein rechtschaffenes Leben viel Frucht für die Ewigkeit.
Bauen Sie aber auf einen anderen Grund, wird das stolze Gebäude der guten Werke jäh zusammenbrechen. Ihr Lebenszweck ist verfehlt, Ihre Schuld vor Gott ist noch da, und es erwartet Sie die göttliche Strafe. Darum bitten wir Sie eindringlich: Überwinden Sie Ihren Stolz auf Ihre edlen Eigenschäften und glauben Sie, dass Jesus Christus auch für Ihre Sünden sterben musste. - Das ist das Evangelium!
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Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht.
Johannes 5,24
Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist vor ungefähr 2'000 Jahren Mensch geworden. Er ist in die Welt gekommen, um das Erlösungswerk zu vollbringen. Als Er am Kreuz hängend litt und starb, schaffte Er die Voraussetzungen, dass Menschen errettet werden können.
Das ist in kurzen Worten der Inhalt des Evangeliums. Heute vernimmst auch du diese Botschaft. Aber es genügt nicht, sie zu hören, du musst sie auch glauben. Sonst nützt sie dir nichts. Eine persönliche Identifikation ist nötig:
Wenn du das Evangelium hörst und glaubst, bist du errettet.
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Ihr habt euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.
1. Thessalonicher 1,9
Bekehrung bedeutet zuerst Umkehr. Das wird am Beispiel der Thessalonicher deutlich. Bis zu diesem Moment hatten sie im Götzendienst gelebt. Nun kehrten sie den Götzen den Rücken und wandten sich Gott zu. Wenn Wir heute keine Götter aus Holz und Stein besitzen, so haben wir uns doch eigenwillig von unserem Schöpfer abgewandt. Anstatt Ihm Verehrung zu zollen, haben wir sie anderen Dingen geschenkt. Nun gilt es auf diesem sündigen Weg 180 Grad umzudrehen und, anstatt Gott davonzulaufen, zu Ihm zurückzukehren.
Doch «Bekehrung» enthält mehr. Es geht auch um ein Selbstgericht, ein Verurteilen des eigenen Lebens vor Gott. Bekehrung heißt also: Wir kommen zu Gott, um uns dort vor Ihm zu verurteilen, indem wir bekennen, dass unser Leben bis dahin böse und schuldbeladen war. Das schließt ein, dass wir über unsere Sünden betrübt sind. Gott sieht dabei auf unser Herz und beurteilt unsere Einstellung. Nicht nur die einzelnen Worte, die wir bei der Bekehrung vor Ihm aussprechen, sondern unser Herzenszustand, in dem wir zu Gott kommen, ist entscheidend.
Hast du dich bekehrt? Bist du mit dem Bekenntnis deiner Sünden und der Erkenntnis deines verlorenen Zustands zu Gott umgekehrt? Wenn ja, dann hast du durch den Glauben an den stellvertretenden Opfertod des Herrn Jesus Vergebung empfangen. Wenn nein, dann tu es heute. Morgen kann es zu spät sein!
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